Kon­zen­tra­ti­on UND Spe­zia­li­sie­rung

von | 14. Okt, 2011 | Kern­kom­pe­ten­zen, Spe­zia­li­sie­rung, Stra­te­gie | 0 Kom­men­ta­re

Für ei­ne er­folgs­ver­spre­chen­de Stra­te­gie braucht es bei­des. Kon­zen­tra­ti­on auf We­ni­ges und Spe­zia­li­sie­rung auf ei­ne klar de­fi­nier­te Ziel­grup­pe. Für IT KMU gilt dies um­so mehr, als dass hier die Mit­tel na­tur­ge­mäss deut­lich be­schränk­ter sind als bei grös­se­ren Un­ter­neh­men. IT KMU – häu­fig Soft­ware­un­ter­neh­men – er­lie­gen auch oft der Ver­su­chung, ih­re Soft­ware ei­nem viel zu gros­sen Kun­den­kreis an­zu­bie­ten, da die Lö­sung ja oh­ne gros­se Än­de­run­gen für al­le ein­setz­bar ist.

Es ist al­so die Kom­bi­na­ti­on die­ser bei­den Prin­zi­pi­en (ne­ben an­de­ren Grund­sät­zen wie Nut­zen­ori­en­tie­rung, Pro­blem­lö­sungs­ori­en­tie­rung, Stär­ken­ori­en­tie­rung, usw.), die aus­schlag­ge­bend ist. Kei­nes darf nur für sich al­lei­ne ste­hen, bzw. ent­fal­tet für sich al­lei­ne nicht sei­ne gan­ze stra­te­gi­sche Kraft. Wer es je­doch ver­steht, sich mit ei­nem tief in die Pro­blem­lö­sung boh­ren­den Lö­sungs­an­ge­bot an sei­ne Ziel­grup­pe zu rich­ten, hat sei­ner Kon­kur­renz ei­ni­ges vor­aus. Die Stra­te­gie wird da­mit zu ei­nem Teil des Mar­ke­tings, bzw. die Stra­te­gie po­si­tio­niert das Un­ter­neh­men so, dass kei­ne Zwei­fel mehr of­fen blei­ben. Und das pas­siert nicht bloss zum Nut­zen des Un­ter­neh­mens son­dern vor al­lem auch zum di­rek­ten Nut­zen sei­ner Kun­den und In­ter­es­sen­ten. Die kön­nen näm­lich schnell und ein­fach fest­stel­len, ob die Pro­duk­te und Leis­tun­gen ih­ren Be­dürf­nis­sen ent­spre­chen oder eben nicht.

Die Porter Kurve "stuck in the middle"Was pas­siert, wenn man sich nicht an die­se bei­den Prin­zi­pi­en hält? Dann lässt sich schlecht von Stra­te­gie spre­chen, son­dern eher von „Durch­wurs­teln“. „Al­les für al­le“ ma­chen zu wol­len führt im­mer in die Mit­tel­mäs­sig­keit und Aus­tausch­bar­keit und da­durch ge­ra­de­wegs rein in den Preis- und Wett­be­werbs­kampf, von den weit un­ter­durch­schnitt­li­chen Ren­ta­bi­li­tä­ten mal ganz ab­ge­se­hen, das be­legt auch die be­kann­te Porter-Kurve ein­drück­lich.

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