Der Blaue Oze­an als Stra­te­gie: Wie man neue Märk­te schafft, wo es kei­ne Kon­kur­renz gibt

Chan Kim und Re­née Mau­borg­ne

Blaue Ozea­ne sind neue Märk­te, wel­che sich Un­ter­neh­men selbst schaf­fen, um der Kon­kur­renz aus­zu­wei­chen. In den ro­ten Ozea­nen hin­ge­gen tobt der Ver­drän­gungs­wett­be­werb mit all sei­nen ne­ga­ti­ven Aus­wir­kun­gen. In die­sem Sin­ne bie­tet das Werk ein Kon­zept, wie sich Un­ter­neh­men ih­ren ei­ge­nen blau­en Oze­an stra­te­gisch ent­wi­ckeln und be­set­zen kön­nen. Im We­sent­li­chen ge­schieht dies durch die Ana­ly­se der so­ge­nann­ten «Wer­te­kur­ven» in be­stehen­den Märk­ten und Bran­chen und de­ren Ver­än­de­rung durch «Eli­mi­nie­ren», «Re­du­zie­ren», «Er­wei­tern» und «Neu­krea­ti­on» von kauf­ent­schei­den­den Kri­te­ri­en der Kun­den.

Wer sich mit Al­lein­stel­lung und Al­lein­stel­lungs­stra­te­gi­en be­schäf­tigt wird um die Lek­tü­re die­ses sehr be­ach­te­ten Bu­ches nicht her­um kom­men. Im Kern bringt das Werk ne­ben der eng­pass­kon­zen­trier­ten bzw. energo-kybernetischen Stra­te­gie von Wolf­gang Me­wes al­ler­dings nicht viel Neu­es. Neu ist viel­mehr das kon­zep­tio­nel­le Vor­ge­hen bei der Su­che nach blau­en Ozea­nen bzw. neu­en Märk­ten.